René Vögtli B.L.O.G. 
 
 
 
17.04.2008 um 08:38:

Das wär doch was!

In Suche nach positiven Nachrichten entdeckte ich heute in der Zeitung Jimmy Carter, der gerade zur Hammas reist. Einer, der sich traut nicht nur in Genf schöne – und wohl durchaus wichtige – Dokumente (das Genfer Nahost-Freidensmodell) zu unterschreiben, sonder sich dann auch eingibt, exponiert. Ich sehe die viel umstrittene Reise unserer Aussenministerin Frau Michelle Calmy-Rey nach Teheran – die als Initiantin es übrigens damals in Genf auch wagte, von ihrem Traum (räusper) zu sprechen – innerhalb der selben Bemühung wie die des ehemaligen Demokraten-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Carter. Beide Reisen sind Teil des Genfer Versprechens. Das wär doch was, wenn ein echter Dialog, auch mit Verhöhnten und Aussätzigen, mit Terrorverdächtigen (des einen Terrorist ist des andern Freiheitskämpfer – womit keine Gewalt gerechtfertigt sondern lediglich die Betrachtungsweise realativiert wird) und Gutmenschen, ganz grundsätzlich mit vermeintlichen Feinden zustande käme. Möglichst eine gewaltfreie Kommunikation (selber wählen).

ergänzt am 17.04.2008 um 09:31:

..und hätt ich weiter gelesen

Hätte ich meine Tageszeitung weiter gelesen, dann wäre ich auf Seite 10 auf ein Interview mit Zeev Sternhell (selber wählen) gestossen. Ein Jude in Jerusalem, der – ganz unabhängig von den oben erwähnten Personen – folgenden Satz sagte: „Den Palästinensern gebührt auch das Recht auf Freiheit und Souveränität“.
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