| Liebe Blog-Leser,
es ist eine Ewigkeit her, ich weiss. Ich habe mit mir gerungen …..“ich sollte……“ sofortiger Widerspruch, denn das Blog-Gefäss wurde geschaffen, um Freiraum nicht Pflichtraum zu kreieren. Oder: „….Bloggen ist nicht wirkliches Schreiben“ zu „na das ist doch mal ne Ausrede…“. Falls ich mein langes Schweigen begründen müsste, dann käme schon auch dazu, dass die Ereignisse sich überstürzt haben und ich kaum nachkam. Aber ich denke mal, dass gar kein Erklärungsbedarf besteht.
Für heute nur ein kryptischer Verweis auf die Psychologie des Geldes wie sie im Fokus kurz zusammengefasst wurde – der interessierte Leser wird schnell tiefer gehen wollen und findet im Artikel auch Querverweise.
Ich fand zu diesem Thema eine wunderbare Aussage von Patrick Frey (Schauspieler, Komiker und Verleger in der Schweiz) der in einem Interview im Das Magazin folgendes sagte:
„Ich glaube, ich habe meinem Wohlstand sehr viel zu verdanken, darunter auch Dinge, die Spass machten, nur eines nicht: irgendein Glück. Allerdings auch nicht das Gegenteil. Von Enzensberger weiss ich, dass Geld allein nicht unglücklich macht. Aber man kann am Geld scheitern. Geld ist ein ziemlich unheimlicher, unfassbarer Stoff. Es hat etwas alchemistisches. Eigentlich ist Geld so etwas wie wertvoller Müll, hochwertiger, hochgefährlicher Sondermüll. Es steckt ungeheure Energie drin, aber wenn man ihn falsch lagert oder nicht richtig entsorgt, beziehungsweise recycelt, kontaminiert er die Seele oder lässt Wirtschaftssysteme kollabieren. Ich habe mich immer bemüht, mein Geld als meinen Knecht zu betrachten und nicht als meinen Herrn, geschweige denn als meine Mätresse.“
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