| … ihren Freudentanz, ihr Jubelgeschrei, ihr Erfolgserlebnis und jede noch so innige Siegesumarmung. Wirklich!
War gerade in Deutschland und Zeuge von obigem im Zusammenhang mit Frauenfussball.
Ich gönne jeder Frau ihren Torschuss, ihre gelungene Mannschaftstaktik. Auch ihren Tritt gegen das runde Leder (der herkömmlicherweise den abgetrennten Schädel des Kriegsgegners symbolisiert).
Ja, wenn Frauen unbedingt klassiche Männersportarten ausüben wollen, dann sei das so.
Ich gönne jeder Frau den Tritt gegen’s Schinnbein, im Mann-gegen-Mann-Gerangel die überdehnte Sehne. Ich gönn ihr auch die gebrochene Nase beim Boxen.
Wenn Frauen das wollen.
Dass Frauen bei der Meisterschaftsfeier einander aber Bier übers Haupt giessen, uns gar dieses Männlichkeitsritual entweihen, das geht zu weit. Ging das denn nicht wenigstens mit Rosenblättern? Oder wenn’s denn unbedingt flüssig sein muss, vielleicht mit Perrier oder Prosecco? Aber doch nicht mit unsrem Bier! Wollt Ihr uns den ganz entmannen, selber vollends zu Männern werden?
Wie auch immer, ich freue mich auf Sommer. Aufs Meer. Da mache ich dann wieder Wasserballett zur Ergötzung meiner Geliebten.
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