René Vögtli B.L.O.G. 
 
 
 
20.06.2007 um 11:41:

Geldsegen

Nun, für viele Menschen ist Geld und Segen widersprüchlich, sie würden Geld eher mit Fluch assoziieren. Nur, da wo wir gerade leben setzt man Geld als Tauschmittel ein. Da führen kaum Wege dran vorbei. Jetzt ist es aber so, dass wir Menschen Geld mit Allmöglichem assoziieren, bzw. unsere Vorstellungen prägen unseren Umgang mit dem lieben Geld, das ja eigentlich weder lieb noch bös ist. Unser von vielen Vorurteilen geprägtes Denken limitiert uns mitunter im Umgang mit Geld, es hindert uns Wohlbefinden und Wohlstand im wahrsten Sinne des Wortes zu kreieren. Unsere Denke vereitelt auch Befreiung innerhalb von Beziehungen und Entfaltung unserer Potentiale. Diese Themen beschäftige mich unlängst an einem Seminar. In einer Pause fiel mir die Zeitschrift P.M. zu. Der Titel "Quantengeist, welches Denken brauchen wir, um die Menschheitsprobleme zu lösen" auf. Neugierig las ich das Interview mit Hans-Peter Dürr. Darin steht: Sie sind nicht nur Quantenphysiker, sondern wurden für Ihr Engagement in der Friedensbewegung bereits 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. Inwiefern hat der Quantenphysiker Dürr den politischen Menschen Dürr inspiriert? Die Quantenphysik sagt uns ja nicht nur, dass die Wirklichkeit ein großer geistiger Zusammenhang ist, sondern auch, dass die Welt und die Zukunft offen ist. Sie ist voller Möglichkeiten. Darin steckt ungeheuer viel Ermutigung und Optimismus. Wir leben in einer noch viel größeren Welt, als wir gemeinhin annehmen. Und wir können diese Welt gestalten! Unsere westliche Konsumkultur, unser lebensverachtendes wirtschaftliches Wettrennen stellen doch nur eine winzige Nische innerhalb unserer Möglichkeiten dar. Trotzdem glauben viele Menschen, dass die wirtschaftlichen Sachzwänge Naturgesetze seien. Nein, es sind menschengemachte Zwänge. Wie konnte es zu diesem Irrglauben kommen? Er ist Bestandteil unserer Erziehung. Wir werden vermeintlich belohnt, wenn wir uns entmutigen lassen, wenn wir uns wirtschaftlichen und technischen Zwängen unterordnen, wenn wir größere Zusammenhänge außer Acht lassen. Aber eine solche Lebensweise ist lebensfeindlich. Langfristig überlebensfähig ist in der Natur derjenige, der ein Gewinn-Gewinn-Spiel spielen kann. Wenn mein Vorteil zugleich der Vorteil des anderen ist, sodass im Konzert mit anderen etwas geschaffen wird, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe einzelner Teile. Ein Plussummenspiel. Bitte lesen Sie diese letzten zwei Abschnitte noch ein zweites Mal. Bald folgt ein kleiner Test.
 35 vorangegangene Einträge:
<   Lehrer 12.06.2007
< <   Mono – Poly? 04.06.2007
< < <   Killerkriterien und freier Wille 30.05.2007
 75 spätere Einträge:
>   Reichwerden! Entlüftung eines Geheimnisses. 21.06.2007
> >   Belohnung 26.06.2007
> > >   Einen wunderprächtigsten Sommer noch! 28.06.2007
 
ZURÜCK ZUR LETZTEN SEITE NACH OBEN