| Schon seit Tagen möchte ich auf Barack Obamas Rede hinweisen, die er zum Thema „Rasse“ gezwungen war zu geben, weil sein Pfarrer sich unflätig und radikal über das Rassendiskriminierende Amerika geäussert hatte. Es entstand dadurch der Eindruck, dass der Präsidentschaftskandidat radikale schwarze Ansichten vertrete. Obama hatte bislang die Rassenkarte im Kandidaturwettkampf nicht gespielt, womit die Medien meinen, dass er sich nicht als Schwarzer bei seinen afroamerikanischen Brüdern zwecks Stimmenfang angebiedert hat. Dies wiederum hat ihm die Kritik eingetragen, dass er nicht zu seiner Identität stehe und sich damit im Umkehrschluss bei den weissen Wählern einschleime. Nun, es ist anzunehmen, dass kein Politiker so weit wie Obama kommt, wenn er nicht taktieren und um Stimmen buhlen kann. Es gibt aber eine Schwelle wo Wahltaktiken etwas Grösserem weichen, wo Integrität zu oberst stehen muss.
So wurde das Aufsehen um Obamas Priester zum Katalysator für eine Rede, die gar vom „feindlichen“ Lager als „historisch“ bezeichnet wird. Möglicherweise muss die Geschichte dies erst noch beweisen, was aber dem Inhalt und dem Zündstoff der Rede nichts ab tut. Ich empfehle sie jedem, der den Mut hat zu träumen, zu hoffen und zu kooperieren, der – oder natürlich die – sich nichts sehnlicher wünscht als eine immer Friedvollere Zukunft. Der Englische Text HIER und auf YouTube das Video HIER. Einen Deutschen Kommentar dazu HIER oder, wer zur ganzen Kampagne brillante, wenn auch teilweise sarkastisch und deshalb für mich so faszinierend geschriebene Kommentare zur Wahlkampagne auf Deutsch (HIER) lesen mag (mit Videos verziert). Für die Musischen unter uns empfehle ich einmal mehr sich Yes we can! anzuhören.
*3. von 5 Einträgen zum Thema "Kooperation".
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